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Gero Hocker: Agrarpolitik in Niedersachsen bietet keinen Raum für Ideologen

Hannover. FDP-Generalsekretär Gero Hocker teilt die Befürchtungen der Landwirte in Niedersachsen vor einem grün-geführten Landwirtschaftsministerium. „Von der Landwirtschaft hängt in Niedersachsen viel ab. Sie ist der zweit wichtigste Wirt-schaftsfaktor im Land. Da ist kein Raum für grüne Ideologen“, so Hocker. Es gehe auch darum, Arbeitsplätze auf dem Land zu erhalten. „Der Bürgermeister einer Großstadt und die städtisch geprägte grüne Lobby machen sich daran, die Landwirtschaft nach ihren Vorstellungen zu verändern. Da würde ich mir als Landwirt auch Sorgen machen“, sagt der FDP-Generalsekretär. Hocker appelliert an Rot-Grün, in Tierschutzfragen wie zuvor Schwarz-Gelb auf den Dialog mit den Landwirten zu setzen. „Wir alle wollen einen besseren Tierschutz. Bessere Regeln sind aber nichts mehr wert, wenn die Betriebe ins Ausland abwandern. Dann gehen nicht nur Arbeitsplätze verloren, sondern auf unseren Tellern landet auch das Fleisch von Tieren aus Regionen mit wesentlich schlechteren Tierschutzregelungen.“ SPD und Grüne müssten die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe weiter im Auge haben, so der FDP-Generalsekretär. „Die Landwirte müssen ihr Geld weiterhin am Markt verdienen. Niedersachsen wird mit Rot-Grün nicht zu einer Insel – erst recht nicht zu einer Insel der Glückseligen.“

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